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3. Preis
Wettbewerb Marktplatz Rheydt-Mönchengladbach
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| Entscheidung: |
11/2009
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Ort:
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Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen (D) |
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Auslober:
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Stadt Mönchengladbach |
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Verfahren:
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freiraumplan. Realisierungswettbewerb |
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Architekt:
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Georg Bumiller Architekten |
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Zeitgemäße Veredelung
Der Platz ist Leben, er ist Bewegung, in ständiger Transformation. Dies spiegelt sich auch in dem Platzbelag wieder. Ein ruhiger Stadtboden durchzogen mit einem regelmäßigen rechteckigen Raster aus nur einem Pflastermaterial schafft die notwendige Klarheit und Orientierung. Dynamik und Spannung entstehen durch helle Platten die in das Grundmuster eingewebt sind, auf die Bewegungsströme Bezug nehmen und sich zur Mitte hin vervielfachen. Zur Platzmitte hin nehmen die hellen Flächen zu, verdichten sich mehr und mehr und scheinen gleichsam spielerisch die Platzmitte zu formen, die abwechselnd zum Marktplatz, Festplatz oder urbanen Mitte wird.

Lagepläne
Die im Stadtbild ablesbare signifikante Nord-Süd-Orientierung der Stadt mit der Platzabfolge Bahnhof, Marienplatz, Marktplatz, Wohnquartier wird auf dem Platz verstärkt und präzisiert. Entstehen wird ein Platz mit drei Atmosphären: das mächtige, schattenspendende Platanendach am ehemaligen königlichen Bezirkskommando, die Platzmitte als großzügige Freifläche, die einen Rahmen für wechselnde Ereignisse und Szenarien bietet sowie das Kirchplateau entlang der östlichen Platzhälfte mit seinem ruhigen, kontemplativen Charakter. Die freigehaltene Platzmitte erhält an ihren Längsseiten eine dichte räumliche Fassung, die den Blick auf die Kirche lenkt. Das Kirchplateau wird an seiner zur Platzmitte orientierten Kante zur großzügigen Sitzskulptur, aus der sich Sitzstufen Treppen oder Rampen formen. Die Sitzkante unterteilt den Platz in die belebte ‚freie Mitte’
und in den ruhigen leicht erhöhten kontemplativen Kirchplatz und erzeugt eine angenehme Atmosphäre der Entspannung. Die östliche Plateaukante wird durch eine Mauer definiert, die vor allem optisch die stark befahrene Limitenstraße zurücktreten lässt.


Wasserspiele
Im Sommer und an den marktfreien Tagen begleiten in den Stadtboden eingelassene Wasserdüsen den Passanten und laden zum vielfältigen Gebrauch ein. Interaktiv und variabel bespielbar (Nebel, Farbe, Licht) geben die Wasserspiele dem Platz ein immer neues Erscheinungsbild. Die Bespielung der Wasserdüsen folgt dem Prinzip der Verdichtung und Auflösung und verleiht dem Platz mal ein fröhlich, heiteres Gesicht (Wasserfontänen) mal mystisches, nebeliges Aussehen.

